Über tiemannite
Wer es betreibt
Kevin Tieman. Ich arbeite im Netzbetrieb, und tiemannite ist das Netzwerk, das ich in meiner freien Zeit betreibe. Jede Entscheidung darin ist meine, von den Filtern bis zu den Farben auf dieser Seite.
Logbuch
- Volle Tabelle an bgp.tools und acht Tor-Relays in Hengelo auf Adressen aus dem /48.
- RPKI-Validierung auf dem Router selbst. Ungültige Routen kommen nicht mehr rein.
- Erste Sessions aktiv: Transit von bgp.rodeo und Peering am ENS-IX. Das /48 ist weltweit sichtbar.
- AS218369 und 2001:67c:2888::/48 beim RIPE NCC registriert.
Der Name
Tiemannit ist ein Mineral, Quecksilberselenid (HgSe), 1855 zuerst aus dem Harz beschrieben. Benannt ist es nach einem Mann namens Tiemann; die Nachschlagewerke sind sich nicht einig, nach welchem. Mein Nachname ist Tieman, also hat sich die Wahl von selbst ergeben.

Foto: Leon Hupperichs, über Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Der Kristall
Das Logo ist ein Tiemannit-Kristall, wie ihn die Handbücher beschreiben: ein Tetraeder mit abgestumpften Ecken. Die großen Flächen glänzen und tragen feine Streifen entlang einer Kante, die kleinen Eckflächen sind matt. Die Form ist aus diesen Ebenen berechnet.
Die Farben sind die des Minerals
Strich
#0d0e11Fast schwarz: die Farbe des Pulvers, wenn man Tiemannit über unglasiertes Porzellan reibt. Der Hintergrund des dunklen Themas.
Anschliff
#9194a0Berechnet aus der Reflexion von Tiemannit unter dem Mikroskop, 34,5 % bei 400 nm bis 28,2 % bei 700 nm, unter Tageslicht (D65). Es wirft etwas mehr Blau als Rot zurück, daher das kühle Grau.
Glanz
#e5e7f0Die glänzenden Flächen des Kristalls: dieselbe gemessene Farbe in voller Helligkeit. Die Schrift auf dieser Seite.
Bleigrau
#413c38Der Stein in der Hand: stahlgrau bis bräunlich bleigrau.
Anlauffarbe
Selenide laufen an. Eine dünne Schicht auf der Oberfläche färbt das Licht strohgelb, rosa und blau, wie erhitzter Stahl. Zu sehen auf den Kristallen im Foto oben.
Rotes Selen
#e76250Eine der Formen des Elements Selen. Ich nutze es für die Selenatome und für alles, was ausgefallen ist.
Das echte Stück
Hier wurde es 1855 zuerst beschrieben: die Grube Charlotte in Clausthal im Harz. Die grauen Körner zwischen dem Quarz sind Tiemannit. Das Stück auf der Startseite ist ein Modell, das ich in Blender gebaut habe, nach den Formen aus den Handbüchern und nach Fotos wie diesen.

Quellen
Kristalldaten, Reflexion und Fundorte: Handbook of Mineralogy, Mineral Data Publishing (2001-2005), nach Criddle und Stanley (1993). Farbumrechnung mit dem CIE-1931-Normalbeobachter.